Bezeichnung

Lehrling Informationstechnologe

mit Schwerpunkt Betriebstechnik (m/w)

Einsatzort

extrunet gmbH, Gewerbestrasse 5, 4653 Eberstalzell

Eintrittsdatum

ab sofort

Anstellungsart

Vollzeit

Positionsebene

Angestelltenverhältnis

Lehrzeit

4 Jahre im dualen Ausbildungssystem =
parallele Ausbildung im Betrieb und Berufsschule

Berufschule

Linz 2

Was verdient man als Informationstechnologe?
  • 1. Lehrjahr: €    645.- brutto
  • 2. Lehrjahr: €    832.- brutto
  • 3. Lehrjahr: €   1013.- brutto
  • 4. Lehrjahr: €  1.377.- brutto
Was macht man in diesem Beruf?

Je nach Schwerpunkt gibt es einige Unterschiede in den Tätigkeiten von InformationstechnologInnen. Die grundlegenden Aufgaben sind jedoch gleich. Zum Tätigkeitsfeld der InformationstechnologInnen gehört – vereinfacht ausgedrückt – die Computer-Hardwaretechnik. Die Hauptaufgabe von InformationstechnologInnen liegt im Auswählen und in Betrieb nehmen von Netzwerkkomponenten. Das sind beispielsweise Router, Server, Proxys und dergleichen. Sie synchronisieren und konfigurieren Benutzerend- und Peripheriegeräte (wie beispielsweise Drucker, Bildschirme oder Beamer, aber auch Grafikkarten und andere interne Bestandteile eines Computers). Sie konzipieren und planen unterschiedlichste Datenspeichersysteme, konfigurieren ganze Serversysteme und deren Basisdienste. Aber nicht nur das Errichten dieser Netzwerke ist die Aufgabe der InformationstechnologInnen, sondern auch das Überwachen und Sicherstellen der Leistungsfähigkeit dieser Netze. Wichtig ist auch das Analysieren von etwaigen Sicherheitsrisiken sowie das Konzipieren, Planen und Umsetzen von entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen. Zudem integrieren InformationstechnologInnen Cloud-Dienste (online Speicher, auf die von überall aus zugegriffen werden kann) in bestehende Netzwerke.

Schwerpunkt „Betriebstechnik“

Der Schwerpunkt „Betriebstechnik“ wird insbesondere in produzierenden Unternehmen ausgebildet. InformationstechnologInnen – Betriebstechnik sind demnach hauptsächlich direkt in dem Betriebsstandort tätig, bei dem sie beschäftigt sind. Das heißt sie bauen betriebsinterne Netzwerke auf und warten diese. Diese müssen aber nicht nur klassische Computerarbeitsplätze umfassen, sondern können auch beispielsweise Steuerungen von Werkzeugmaschinen mit einbeziehen und miteinander vernetzen. Dies wird vor allem in produzierenden Betrieben immer wichtiger. So können am Computer geplante Produkte unkompliziert an verschiedene Maschinen übermittelt und dort gefertigt werden.

Schwerpunkt „Systemtechnik

Der Schwerpunkt „Systemtechnik“ betrifft vorranging den Dienstleistungsbereich in der IT. Das heißt InformationstechnologInnen – Systemtechnik setzen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse nicht vorwiegend in der Firma ein, bei der sie arbeiten. Vielmehr verkauft die Firma die Arbeitskraft, also die Dienstleistung, an eine andere Firma, wo die InformationstechnologInnen – Systemtechnik beispielsweise ein Computernetzwerk errichten. Mit anderen Worten: der Schwerpunkt Systemtechnik ist durch intensiven Kontakt mit Kundinnen und Kunden geprägt. Hier sind also nicht nur technische Fähigkeiten gefragt, sondern in hohem Maße auch soziale. Gepflegtes Auftreten, Freundlichkeit und Etikette sind ein Muss.

besondere Fähigkeiten
  • Handgeschicklichkeit: Einbauen und Austauschen von Computerteilen und Peripheriegeräten
  • Fingerfertigkeit: Bedienen der Computertastatur beim Programmieren und Konfigurieren von Hard- und Software
  • Sehvermögen: Erkennen der Unterscheidungsmerkmale von Computerteilen, Einrichten des Computerbildschirms
  • mathematisch-rechnerische Fähigkeit: Durchführen zahlreicher Berechnungen bei der Planung und Einrichtung von EDV-Systemen
  • technisches Verständnis: Planen und Konfigurieren von EDV-Systemen
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit: Arbeiten im Team
  • Sprachfertigkeit mündlich: Kunden- und Anwenderberatung und -schulung
  • logisch-analytisches Denken: Erstellen kundenorientierter Anforderungsanalysen und Konzepte, Einrichten von Hard- und Software sowie von Netzwerken, Fehlersuche und -behebung
  • generelle Lernfähigkeit: regelmäßige Weiterbildung über neue Entwicklungen bei Hardware und Software